Der Entwurf
ICE – Schlüsselprojekt im rechtsrheinischen Köln
Die erste Bauphase für den Terminal ist in vollem Gange. Schon ab dem 01. August 2002 verkehren die ICE-Züge im 2-Stunden-Takt zwischen Frankfurt und Köln und ab dem 15. Dezember 2002 soll über Köln-Deutz die neue ICE-Linie zwischen Köln und Frankfurt fahrplanmäßig im Stundentakt bedient werden. Die Eröffnung des kompletten Terminals ist für 2005/2006 vorgesehen. Mittelfristig wird Köln mit dem Bahnhof Köln-Deutz sozusagen einen zweiten Hauptbahnhof erhalten. Mit dem Großprojekt entsteht in Köln der dritte ICE-Haltepunkt, ein komplett neues Messe-Entree, ein Kongresszentrum und eine optimierte Anbindung der multifunktionalen Kölnarena.


Quelle: AEROWEST PHOTOGRAMMETRIE, Dortmund
Auf den 150 000 m² Bruttogeschossfläche (BGF) sind unter anderem die neue Hauptverwaltung der Messe, ein Kongresszentrum, Büros, Einzelhandel, Hotels, Bahnhofseinrichtungen, Entertainment und Flächen für kulturelle Veranstaltungen geplant. Die Realisierung des neuen ICE-Terminals auf und um die Flächen des Deutzer Bahnhofs wird auch städtebaulich ein Highlight und eines der Schlüsselprojekte im rechtsrheinischen Köln insgesamt.

Der Entwurf des Kölner Büros Jaspert & Steffens, der sowohl als Sieger aus dem internationalen städtebaulichen Realisierungswettbewerb von 2000 als auch aus dem Workshop 2002 für das ambitionierte Projekt hervorgegangen ist, sieht vor, den Kreuzungspunkt von zwei internationalen Hochgeschwindigkeitsstrecken mit einem signifikanten 120 x 120 m großen flachen Glasdach zu markieren. An seinem südlichen Ende wird die transparente Konstruktion von der Kuppel des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes durchbrochen. Durch eine Unterführung unter den Gleisanlagen wird die Verknüpfung zwischen dem Stadtteil Deutz und der Messe gewährleistet. Darüber hinaus entsteht ein neues, repräsentatives Entree für die Messe. Rings um den neuen Bahnhof Deutz sind mehrere Hochhäuser und ein modernes Kongresszentrum geplant. Der neue ICE-Terminal Köln-Deutz/Messe und die Umgestaltung des Umfeldes spiegelt die positive städtebauliche Entwicklung im Rechtsrheinischen wider. Der Begriff „rechtsrheinische Innenstadt“ steht sicherlich als Synonym für die Aufbruchstimmung im rechtsrheinischen Köln und für die Weiterentwicklung Kölns zur modernen Dienstleistungsmetropole. Für die gemeinsame Durchführung des Projektes haben Stadt Köln, KölnMesse und DB Station & Service AG bzw. deren Gremien die Einrichtung einer Projektgruppe sowie eines Beirates der Projektgruppe beschlossen.
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